Das können Sie von mir erwarten

  • hohes Einfühlungsvermögen und Intuition
  • analytisches Denken
  • Offenheit
  • Entdeckungsfreude

Angekommen im Hier und Jetzt - meine Geschichte

Schon als Kind hat mich das Meer mit seinen unterschiedlichen Gesichtern fasziniert. Aufgewachsen mitten in Niedersachsen und mehreren Jahren an Rhein und Mosel bin ich endlich an der Ostsee im beschaulichen Gettorf in Schleswig-Holstein angekommen und darf nun seit mehr als 15 Jahren dort leben, wo andere Urlaub machen. Es gibt für mich nichts Schöneres, als die Freiheit zu haben, jederzeit die ruhige See oder das wilde Meer zu genießen!

Ich bin wohl das, was man einen klassischen Underachiever nennt. Von meinem hohen Potenzial habe ich erst als Erwachsene eine leise Ahnung und vor kurzem Gewissheit bekommen. In der Grundschule konnte ich bereits lesen, ich habe es mir selbst beigebracht. Der Hang zum autodidaktischen Lernen blieb mir übrigens erhalten ... Meine erste Lehrerin war großartig. Für sie war es selbstverständlich, dass nicht alle SchülerInnen gleich schnell lernten, und alle hatte ihre Berechtigung, so zu sein, wie sie eben sind.
In Niedersachsen folgte die Orientierungsstufe. Hier erfuhr ich zum ersten Mal, was Langeweile im Unterricht bedeutet. Aber ich lernte auch, dass ich ohne Lernen und Hausaufgaben machen (abschreiben geht ja auch...) ausreichend gute Zensuren bekam, um zum Gymnasium gehen zu dürfen.
Dort ging es dann ähnlich weiter. Überall kam ich ohne Lernen gerade so durch. Dann kam das Abitur. Ich war verwirrt, warum alle um mich herum so viel Aufhebens um das Lernen machten, also versuchte ich es auch. Zum ersten Mal. Ich wusste nicht wie, das Thema Lernen lernen war auch noch nicht so populär. Ein Scheitern war vorprogrammiert, das Abitur habe ich dann im zweiten Anlauf gerade so bestanden.

Ich wollte unbedingt studieren, aber die Wahl für das richtige Studienfach war alles andere als einfach. So viele interessante Fächer...nach einem kurzen Ausflug in das Grundschullehramt entschied ich mich für Geografie. Beim Lernen für die Klausuren kam ich dann an meine Grenzen, ich hatte keine Ahnung, wie ich das alles richtig lernen soll! Manche Klausur habe ich mit "meiner" Methode (alles durchlesen) bestanden, viele andere aber nicht. Ich wusste, dass das so nichts werden würde und entschied mich schließlich gegen ein Studium und für eine schulische Ausbildung zur Europa-Sekretärin. Sprachen lagen mir schon immer und im Büro konnte ich mich mir auch gut vorstellen. Die Ausbildung war sehr anspruchsvoll. Am Ende hatte ich drei Abschlüsse gleichzeitig hinbekommen. Mit richtig gutem Resultat. Huch, wie ist das denn passiert? Ganz einfach, ich lernte meinen jetzigen Mann kennen und hab mir das Lernen bei ihm abgeguckt. 😉

Ich arbeite dann einige Jahre in meinem erlernten Job bevor ich Mutter wurde. Durch meinen Sohn bin ich das erste Mal auf das Thema Hochbegabung gestoßen worden. Für mich war er mit seiner Neugier, seiner Art, Dinge anzugehen und überhaupt als Kind so zu sein, wie er ist, völlig normal. Als er dann in den Kindergarten kam, war das plötzlich gar nicht mehr so. Alle anderen waren "normal" und er fiel irgendwie auf. Man machte mich darauf aufmerksam, dass er vielleicht ein Wahrnehmungsproblem hat. Oder er ist hochbegabt. Mit beidem beschäftigte ich mich dann und meldete ihn schließlich bei einer Psychologin zur Intelligenzdiagnostik an. Das Ergebnis hat mich schlicht umgehauen. Hochbegabt. Alles, was es an Literatur gab, habe ich zu dem Thema gelesen, regelrecht verschlungen. Dort las ich auch, dass die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass auch mindestens ein Elternteil hochbegabt ist. Ich hatte da so meine Zweifel, aber die Möglichkeit bestand!
Etwa zur gleichen Zeit fing ich an, mich mit Psychologie, Therapieverfahren und Spiritualität zu beschäftigen. In mir reifte die Überlegung, irgendetwas in dieser Richtung zu machen. In meinen alten Job wollte ich nicht so gerne zurück. Inzwischen bekam ich noch eine Tochter und auch bei ihr war schon früh zu erkennen, dass sie intellektuell weiter war als andere in ihrem Alter.
Ich bekam die geballte Ladung der Vorzüge und Nachteile, die Hochbegabung mit sich bringt, sowohl an meinen Kindern als auch an mir selbst zu spüren. Immer konkreter wurde die Idee, meine Erfahrung und mein Wissen vor allem an andere Hochbegabte weiterzugeben. Nach langjähriger Selbsterfahrung machte ich schließlich eine Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Besuchte Fortbildungen zu verschieden Therapiemethoden wie Gesprächstherapie nach Rogers, Körperpsychotherapie, Entspannung und Achtsamkeit. Es folgen noch Tiefenpsychotherapie und Systemische Therapie. In dieser Zeit wurde mir klar, dass mein Fokus nicht in der Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen liegen sollte, sondern ich wollte Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten, also coachen. Mein Schwerpunkt sollte nach wie vor die Hochbegabung sein.
Aktuell bilde ich mich zusätzlich als Personal Coach und Psychologische Beraterin weiter.

Übrigens, das Lernen lernen habe ich inzwischen gelernt, in der Schule meiner Kinder habe ich mein Wissen sogar in Workshops an andere Eltern und Schulklassen weitergegeben.

Mit 48 Jahren bin ich endlich angekommen im Hier und Jetzt. Habe meine Berufung gefunden als Coach und Beraterin mit dem Schwerpunkt Hochbegabung. Ich freue mich nun darauf, meine Erfahrung, meine hohe Wahrnehmungsfähigkeit, Empathie und Wissen für das Begleiten Ihrer persönlichen Persönlichkeitsentwicklung einzusetzen! Fangen Sie jetzt an, es ist nie zu spät!

Melanie Kautza

,,Wir sollten uns viel öfter die Frage stellen,
ob es richtig ist, nur weil es alle tun"

Albert Einstein

Mein Weg